Einigung auf Neufassung der Spielverordnung

So wie se aussieht, hat sich die Bundesregierung auf eine Neufassung der Spielrvordnung geeinigt. In der neuen Spielverordnung, sind die Details zum Betrieb von Geldspielautomaten in Spielhallen und Kneipen geregelt. Die erste Fassung der Novelle zur neuen Spielverordnung hatte 2012 der damalige Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vorgelegt, aber den Ländern ist der damalige Entwurf nicht weit genug gegangen. Deshalb haben die Länder die Verordnung durch einen sogenannten Maßgabebeschluss geänderten und zum Beispiel das Verbot des Punktespiels ergänzten.

Gabriel entschied nun nach Gesprächen mit den Bundesländern, die verschärfte Verordnung umzusetzen, schreibt die “Berliner Zeitung”. Sie müsse noch von der Europäischen Kommission bestätigt und formal vom Bundeskabinett zur Kenntnis genommen werden.

Punktespiel soll eingeschränkt werden

Beim Punktespiel wird das eingeworfene Geld in Punkte umgewandelt, dass Verbot des Punktspieles betrifft dann alle Geldspielautomaten  in Deutschen Spielhallen und Kneipen. Ziel der neuen Spielverordnung soll der Spielerschutz sein und die Spielsucht bekämpfen. Hunderttausende Glücksspielautomaten müssen sobald die neuen Spielverordnung in kraft tritt mit wahrscheinlich einer Übergangsfrist umgerüstet werden. Gabriel ist der Meinung, dass die Verordnung im Herbst in kraft treten kann.  

In der neuen Fassung ist weiterhin vorgesehen, die Zahl der zulässigen Automaten je Gaststätte auf zwei zu reduzieren und den maximalen Verlust je Gerät pro Stunde auf 60 Euro und der maximale Gewinn auf 400,-€ zu senken.

Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen sollen etwa 265.000 bis 275.000 Menschen in Deutschland an Spielsucht erkrankt sein.

Mit diesen drastischen Maßnahmen möchte die schwarz-rote Bundesregierung  die boomende Spielautomaten-Industrie in die Schranken weisen und so den Schutz vor Spielsucht deutlich erhöhen.

Die Zahl der aufgestellten Automaten stieg zwischen 2005 und 2012 um 45 Prozent auf 265 000, eine ähnliche Wachstumsrate gab es bei der Zahl der Spielhallen.

Der Kampf um die Spielhallen-Besucher wird größer

Spielhallenketten wie die Marktführer der Gauselmanngruppe (MERKUR-SPIELOTHEK) werden alles versuchen Spielhallen-Besucher zu sich in die Spielhallen zu locken, viele regionale Spielhallenbetreiber werden da auf der strecke bleiben und Ihre Spielhallen schließen müssen. 

Ich freue mich auf Kommentare von euch…


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