Ab dem 11.11.2018 ist der Übergang von der technischen Richtlinie TR 4.1 zu TR 5.0 vorgesehen. Ab diesem Datum dürfen in Spielhallen nur noch Geldspielautomaten nach TR 5.0 Version 1 und Version 2 betrieben werden. Geldspielautomaten der technischen Richtlinie TR 5.0 Version 1 können bis Anfang 2021, diese Geldspielgeräte können ohne sogenannte Spielerkarte betrieben werden.

Was ändert sich an den Spielautomaten

Maximal 400 Euro Gewinn und 60 Euro Verlust pro Stunde

Nach drei Stunden werden alle Spiele automatisch unterbrochen und die Geräte auf null gestellt. Ebenso werden die Obergrenzen für mögliche Gewinne und Verluste am Automaten neu geregelt: Pro Stunde darf der Höchstgewinn beim Automatenspiel bei maximal 400 Euro (aktuell 500 Euro) liegen. Der Verlust darf 60 Euro in der Stunde nicht überschreiten. Statt der bislang in Gaststätten erlaubten drei Geldspielgeräte, dürfen in Zukunft nur noch zwei Geräte pro Betrieb aufgestellt werden.

Aus für Automatiktaste und Punktespiel

Viele Geldspielgeräte verfügen über eine sogenannte Automatiktaste. Mit dieser Taste werden ohne Zutun des Spielers Einsätze getätigt. Nach Inkrafttreten der Spielverordnung soll diese Automatiktaste der Vergangenheit angehören. Auch eine Umrechnung von Geldbeträgen in Punkte (Punktespiel) wird es dann nicht mehr geben. Spieleinsätze werden künftig nur noch als erkennbare Geldbeträge angezeigt. Fachleute konnten zuletzt nachweisen, dass durch die Umrechnung von Geld- in Punktwerte die gesetzlichen Regelungen zur Begrenzung von Spielverlusten ausgehebelt werden können.

Quelle: Bundesanzeigeblatt Online – https://goo.gl/C72W79

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